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Dichtung des 20. Jahrhunderts

Guillaume Apollinaire

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Geburtsdatum 26. August 1880
Geburtsort

Rome

Sterbedatum 9. November 1918
Sterbeort

Paris

    Dichter und Kunstkritiker

    Guillaume Apollinaire hieß eigentlich Wilhelm Apollinaris de Kostrowitzky. Er bekam den Namen seiner Mutter - Angelica de Kostrowitzky, einer Polin. Sie verließ bald seinen Vater - einen italienischen Offizier, Francesco Flugi d'Aspermont - und kam im Jahre 1899 nach Paris. Frankreich wurde zur Heimat für Guillaume Apollinaire. Hier arbeitete er als Bankangestellter und veröffentlichte hauptsächlich Gedichte, aber auch erotische Romane sowie mehrere Artikel über Kunst. Im Jahre 1916 bekam Apollinaire die französische Staatsbürgerschaft und meldete sich freiwillig zum Militärdienst während des 1. Weltkrieges. Er wurde verletzt und operiert. Seine Gesundheit war jedoch angeschlagen. Nach einer Krankheit starb er im Jahre 1918 und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise begraben.

    Mit seinem Werk übte Guillaume Apollinaire bedeutenden Einfluss auf die erste Nachkriegsgeneration aus. Selbst der Name des Surrealismus wurde seinem Drama «Les Mamelles de Tirésias - Drame surréaliste» entnommen. Er "entdeckte" den jungen Pablo Picasso und trug mit seinen Essais zur Annerkennung des Kubismus in Frankreich bei.

    Vor allem ist Guillaume Apollinaire als Dichter berühmt. Seine Gedichtsammlungen Le Bestiaire (1911), Alcools (1913), Calligrammes (1918) dienten als Vorbilder für französische Dadaisten und Surrealisten.

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Le pont Mirabeau

Sous le pont Mirabeau coule la Seine
Et nos amours
Faut-il qu'il m'en souvienne
La joie venait toujours après la peine

Vienne la nuit sonne l'heure
Les jours s'en vont je demeure

Les mains dans les mains restons face à face
Tandis que sous
Le pont de nos bras passe
Des éternels regards l'onde si lasse

Vienne la nuit sonne l'heure
Les jours s'en vont je demeure

L'amour s'en va comme cette eau courante
L'amour s'en va
Comme la vie est lente
Et comme l'Espérance est violante

Vienne la nuit sonne l'heure
Les jours s'en vont je demeure

Passent les jours et passent les semaines
Ni temps passés
Ni les amours reviennent
Sous le pont Mirabeau coule la Seine

Vienne la nuit sonne l'heure
Les jours s'en vont je demeure.

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