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Bevölkerungswachstum
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Im XX. Jahrhundert wuchs die französische Bevölkerung unregelmäßig.
Nach dem 1. Weltkrieg wuchs die Bevölkerung praktisch nicht. Erst nach dem 2. Weltkrieg sind die Geburtenzahl auf rund 850.000 jährlich gestiegen. Dazu trugen die höhere Lebenserwartung, die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland und die Rückkehr von Franzosen aus den ehemaligen Kolonien bei. Das Bevölkerungswachstum war stärker als in den meisten Ländern Europas.
Diese Prozesse verlangsamten sich in Frankreich seit Mitte der 70er Jahre. Die Geburtenzahlen gingen zurück, die Zuwanderung von Ausländern wurde strenger kontrolliert und blieb seit Jahren auf dem gleichen Niveau. Das Bevölkerungswachstum wurde geringer, aber die Bevölkerungszahl nahm, besonders aufgrund der steigenden Lebenserwartung, ständig zu. Verantwortlich für die steigende Lebenserwartung waren vor allem die besseren Lebensbedingungen und die medizinische Versorgung. Die Lebenserwartung liegt bei den Frauen bei 82 und bei den Männern bei 74 Jahren.
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