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Foto: D. Thomas, M.Y. Brandily, Office de Tourisme Bourges
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Um 1195 trifft der Erzbischof von Bourges, Heinrich von Sully, die Entscheidung, eine neue Kathedrale im gotischen Stil zu erbauen. Die architektonische Konzeption, die der unbekannte Baumeister von Bourges wählt, basiert auf einem Plan ohne Querschiff mit plastischen Effekten, der für diese Zeit überaus modern war. |
Die architektonischen Eigenschaften des ganzen Baus sind schon an der Apsis sichtbar. Ein pyramidaler Aufbau mit kühnen, doppelten Strebebögen entspricht der Suche nach perspektivischen Effekten und der Verschmelzung der Volumina im Innenraum.
Die außergewöhnlichen Kirchenfenster aus dem 13. Jahrhundert in den drei Etagen des Choraufbaus verbreiten buntes Licht und drücken vorbildlich die Suche nach "lux continua" aus.
Die Glasfenster der Seitenkapellen vom 14. bis 17. Jahrhundert wurden von den notablen Familien gestiftet. Das berühmteste unter ihnen ist die Verkündigung in der Kapelle von Jacques Coeur.
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