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Die Bretagne befindet sich im Westen Frankreichs. Sie ist eine große Halbinsel, deren Küstenlinie (genannt Armor - Land am Meer) die längste aller französischen Regionen ist. Die Atlantikküste ist im Norden und Westen eher felsig und rauh (hier befinden sich die berühmten Badeorte St-Malo, Trégastel, Roscoff, Dinard und Perros-Guirec), während man im Süden flache Waldgebiete vorfindet.
Das Landesinnere (Argoat - Land am Wald) lässt sich naturräumlich in zwei Bereiche einteilen:
- im Osten (Oberbretagne) - weite Ebenen
- im Westen (Unterbretagne) - Reste des Armorikanischen Gebirges (ursprünglich bis 4000 m hoch): Monts d'Arrée und Montagnes Noires. Der Roc Trevezel und Signal de Toussaines sind mit jeweils 384 m über dem Meeresspiegel die höchsten Erhebungen.
Die Bevölkerung verteilt sich ungleichmäßig. Das Landesinnere ist schwach besiedelt. Der größte Teil der Bevölkerung konzentriert sich in den Städten entlang der Küste.
Die Bretonen versuchen weiterhin ihre regionale Kultur zu bewahren. Dies zeigt sich vor allem in der Beibehaltung der bretonischen Sprache, der regionalen Bräuche, in der Verbreitung der regionalen Musikinstrumente (Oboe - bombarde und bretonischer Dudelsack - biniou) und Trachten. Oft sieht man auch die berühmten bretonischen weißen Spitzenhauben (coiffes) als Kopfbedeckung der Frauen.
Großartige natürliche Voraussetzungen, gepflegte regionale Kultur sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten (Rennes, Carnac, Saint-Malo, Quimper u.a.) machen aus der Bretagne ein beliebtes Reiseziel für zahlreiche Touristen.
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